Wenn ich dir dieses herrliche Dessert servieren würde, würdest du nicht merken das mein Fruchtörtchen mit Joghurtalternative vegan ist. Der Kuchen ist wunderbar saftig und die Creme einfach zum Reinlegen gut.
Zutaten für 6 Fruchttörtchen:
Kuchenteig:
300 g Weizenmehl
1 Packung Backpulver
1 TL Speisestärke
120 g Zucker
125 g Sonnenblumenöl
125 g Apfelmus
125 g Hafer- oder Kokosdrink
Creme:
350 g Joghurtalternative Greek Style
2 EL Staubzucker
2 TL Agar Agar
6 EL Milchalternative oder Wasser
Topping:
Beeren nach Wahl
Für den Kuchen wird das Mehl mit dem Backpulver und der Speisestärke verrührt. Zucker hinzufügen. Pflanzendrink, Apfelmus und Sonnenblumenöl beimengen. Alle Zutaten mit dem Mixer zu einem glatten Teig verrühren.
Der Teig kommt in einen Backrahmen mit etwa 30 x 40 cm und wird 20-25 Minuten bei 180°C Ober-Unterhitze goldgelb gebacken.
Kuchen auskühlen lassen. Währenddessen bereitet man die Creme vor. Dazu nimmt man die Joghurtalternative und rührt sie mit dem Staubzucker cremig.
Das Agar Agar wird mit der Flüssigkeit angerührt (falls es zu fest ist, etwas mehr Flüssigkeit beigeben) und lässt man in einem kleinen Topf kurz aufkochen. Vom Herd ziehen, einen Moment überkühlen lassen und dann die Agar Agar Mischung in die Creme einrühren.
3-4 Esslöffel der Creme zur Seite stellen und in die restliche Creme etwa 100 g Erdbeeren klein würfeln und unterheben.
Aus dem Kuchen sticht man mit einem Ring (etwa 8 cm Durchmesser) acht Törtchen raus. Die runden Kuchenstücke schneidet man im unteren Drittel auseinander.
Kuchenboden im Ausstecher lassen, Creme mit den Beeren auf dem Kuchen verteilen und den abgeschnittenen Kuchendeckel auf die Creme setzen. Noch mit dem restlichen Joghurt bestreichen.
Das Törtchen mindestens eine Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen.
Danach wird das Fruchttörtchen noch mit Beeren nach Wahl dekoriert und bis zum Verzehr kühl gestellt.
Tipp: Die Kuchenreste kann man mit den Fingern zerbröseln und als Grundlage für ein Dessert im Glas benutzen.
Dieses Kochbuch lädt dazu ein, die österreichische Küche neu zu lieben.
Vertraute Aromen, echte Hausmannskost und viel Gefühl für Tradition – ganz ohne Fleisch. Klassiker werden behutsam neu gedacht und mit raffinierten vegetarischen Zutaten wie Pilzen oder Tofu interpretiert, während ursprünglich vegetarische Gerichte ihren festen Platz behalten.
So entsteht ehrlicher Genuss, der wärmt, verbindet und überrascht. Für alle, die Heimatküche schätzen und sie bewusst, zeitgemäß und mit ganzem Herzen genießen möchten.

Kommentar schreiben