(Anzeige) Wenn die Berge zur Bühne für Genuss werden. Schon oft wurde mir erzählt wie besonders das Alpbachtal ist. Und nun endlich habe ich das wunderschöne Alpbachtal besucht und durfte am „Alpbachtal Qriginals“ teilnehmen.
Das „Q“ steht für die Qualitätsinitiative der Region und bildet die Grundlage für einen Abend, der Herkunft, Handwerk und echte Begegnungen in den Mittelpunkt stellt. Produzenten, Gastgeber und Gäste kommen an einen Tisch und machen alpine Genusskultur neu erlebbar.
In diesem Beitrag nehme ich euch mit auf meine kulinarische Reise durch das Alpbachtal, zeige euch besonderes Genussmomente, sehenswerte Ziele und spannende Begegnungen.
Eingecheckt haben wir im wunderschön gelegenen Alpbacherhof mitten im Alpbachtal. Die großzügigen Zimmer, viele Ruhezonen und ein Wellnessbereich laden zum Entspannen ein.
Kulinarisch lässt das Hotelrestaurant keine Wünsche offen und war der perfekte Auftakt zu unserer Genussreise im Alpbachtal.
Produzenten- und Genusstour
Gestartet hat unsere Genusstour in der Käserei Reith - eine der kleinsten Käsereien in Tirol. Vom Käsermeister wurden wir in die Feinheiten des Kasens eingeweiht. Für den Alpbachtaler Käse wird nur feinste Heumilch verarbeitet. Mit viel Leidenschaft entstehen aus der besten Tiroler Milch chraktervolle Käsesorten, die den Geschmack der Region widerspiegeln.
Kleinbäuerliche Kuhmilchbetriebe aus der Umgebung beliefern die Käserei, die ein beliebter Anziehungspunkt für Gäste ist.
Wer die Möglichkeit hat sich hier ein Stück Käse für zu Hause zu kaufen, sollte das unbedingt tun. Eine Sorte besser als die andere.
Im Hildegard von Bingen Garten in Reith wird Kräuterwissen nach mittelalterlicher Tradition vermittelt. Dieser wird von ehrenamtlichen Mitarbeitern gehegt und gepflegt. Bei einem Gartenrundgang kann man sich über Kräuter und ihr Heilkraft informieren. Führungen und Bildungsangebote tragen das Wissen von Hildegard weiter. Der Garten ist eine richtige Wohlfühloase für interessierte Besucher und ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie wertvoll es ist das altes Wissen bewahrt und weitergegeben wird.
Feierabend ist, wenn die Arbeit getan ist. Ein Leitsatz der von Annemarie aus dem Holzingerhof kommt und wahrscheinlich die Mentalität der Alpbachtaler ganz gut wiederspiegelt. Fleißige Leute, die dafür sorgen dass das Alpbachtal eine so lebenswerte und schöne Region ist.
Auch wenn ich selbst fast vegetarisch lebe, fand ich den Besuch beim Holzingerhof, hoch oben am Berg, besonders spannend. Bekannt ist der Hof für seine Speckspezialitäten und Wurstwaren. Besucher bekommen einen Einblick in die Schweinehaltung und können sich selber vom Tierwohl der Schweine überzeugen.
Die Tiere werden am Hof gehalten und die Verarbeitung erfolgt direkt vor Ort. Gerade in einer Zeit, in der viele Konsumenten den Bezug zur Lebensmittelproduktion verloren haben, sind solche Eindrücke sehr wertvoll. Unabhängig davon, ob man Fleisch isst oder nicht.
Tradition, Handwerk und regionale Zutaten stehen in der Edelbrennerei am Pinzgerhof im Mittelpunkt. In einer der bekannstesten Edelbrennereien im Alpbachtal entstehen hochwerige Schnäpse und Liköre aus Marille, Zwetschke, Kirsche, Erdbeeren und noch vielen Sorten mehr. Ja und den ein oder anderen Schnaps durfte ich auch selber verkosten und mich von der herausragenden Qualität dieser überzeugen.
Alpbachtal Qriginals
Christian Winkler - der Sternekoch hinter den Alpbachtaler Qriginals. Er gehört zu den bekanntesten Köchen Tirols, setzt in seinem Restaurant in Rattenberg auf Regionalität, Saisonalität und auf Produzenten direkt aus dem Tiroler Unterland.
Mit den Alpbachtaler Qriginals übernimmt er die Rolle des kulinarischen Gastgebers und brachte am Oberhaslachhof in Reith Produzenten, Gastgeber und Gäste an einen Tisch und einer dieser Gäste durfte ich sein. Was für ein wundervoller Abend.
Bei strahlenden Sonnenschein trafen wir am späten Nachmittag im Oberhaslachhof ein. Katharina - die Haslacherin hieß uns gemeinsam mit ihrem Mann am Hof herzlichst willkommen. Und dank ihres Engagements wurde dieser Ausflug zu einem unvergesslich schönen Abend. Gutes Essen, wundervolle Gespräche, großartige Weine und das schöne Alpbachtal - Herz was will man mehr.
Christian Winkler und sein Team haben uns kulinarisch mehr als verwöhnt. Hier ein Auszug aus den kulinarischen Highlights:
- hausgemachtes Kürbiskern-Radieschen-Knäckebrot
- Mini Kaspressknödel
- kaltes Gartengemüsesüppchen
Menü vegan:
Rote Rüben Tartar mit Kren & Kapuzinerkresse
gefüllte, im Ofen karamellisierte Zwiebel mit Gartenkräutersauce
geeistes Holunderblüten Süppchen mit Beeren Sorbet
Diese Gerichte klingen nicht nur gut. Jeder einzelne Bissen war ein wahrer Genuss.
Und Dank VITIKULTUR MOSER wurden die Gerichte mit den perfekten biodynamischen Weinen abgestimmt.
Sekt Blanc de Blancs extra Brut BIO 2021
Grüner Vetliner Gebling BIO 2022
Chardonnay Gebling BIO 2024
Pinot Noir Gebling BIO 2021
Zweigelt Hedwighof BIO 2023
Pinot Blanc Beerenauslese BIO 2022
Ich bin ja nicht der große Weinkenner, aber wunderbaren Wein erkenne ich und diese Weine waren wirklich fantastisch.
Und zum Abschkuß gab es Prügeltorte. Hast du schon mal von ihr gehört? Ich ehrlich gesagt zuvor nicht - was für eine Bildungslücke. Und der Baumkuchen, von dem sicher der eine oder andere schon gehört hat, ist keineswegs das Gleiche. Außer der ähnlichen Optik haben sie nichts gemein.
Butter, Zucker, Eier und Mehl im selben Verhältnis - das ist das Geheimnis hinter dieser regionalen Besonderheit. Über offenem Feuer wird sie Schicht für Schicht auf einen drehenden Stab aufgetragen und gebacken. Das erfordert viel Geduld und Geschick, aber das Ergebins kann sich schmecken lassen
Ein kleiner Einblick ins Alpbachtal
Wenn wir schon in Tirol sind, müssen wir natürlich auch wandern gehen. Wir fuhren mit der Gondel auf den Berg und unternahmen dort, bei angenehmen Temperaturen, denn dieses Wochenende hatte es temperaturtechnisch ganz schön in sich, machten wir oben eine gemütliche zweistündige Wanderung. Feste Schuhe braucht es und genug zu trinken. Dann wird die Wanderung zu einem wahren Vergüngen mit fantastischen Ausblicken.
Die Tiefenbachklamm hat mich besonders begeistert. Tosendes Wasser, steile Felswände und ein angenehm kühles Lüftchen an heißen Tagen, machen die Wanderung zu etwas Besondern. Eine Strecke ist etwa 3,6 km lang, der Weg stellenweise eng, man sollte auch trittsicher sein, aber sehr gut begehbar und soll ich noch was sagen. Wir waren in der Klamm baden! Das war wirklich ein sehr besonderes Erlebnis für mich. Das Wasser war echt sehr erfrischend, aber so so toll.
Und bevor es nun mit all diesen Eindrücken im Gepäck wieder nach Hause ging, waren wir noch im Tiroler Bauernhofmuseum. Ich liebe es in die Geschichte einzutauchen und einen Hauch einer Ahnung vom Leben vorheriger Generationen zu erhalten.
In diesem Freilichtmuseum war es angenehm ruhig und wir hatten die Gelegenheit die Häuser ganz für uns zu erkunden.
Dieser Aufenthalt in Alpbachtal war wirklich ein ganz besonderes Erlebnis und hat mir so viel Spaß gemacht. Dieser Beitrag spiegelt meine persönliche Meinung wieder und fällt wegen diverser Nennungen unter Werbung.

















Kommentar schreiben